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Eltern(mit)arbeit

Eltern(mit)arbeit

Elternarbeit und Elternmitarbeit

Elternarbeit (der LehrerInnen für die Eltern) und Elternmitarbeit (der Eltern für die Schule) sind uns sehr wichtig, denn nur im Zusammenwirken von allen an Schule Beteiligten kann gute Schule gelingen. Im Folgenden wird aufgelistet, in welchen Bereichen wir hier immer wieder gute Erfahrungen machen, und es wird ausformuliert, welche konkreten Erwartungen wir an Eltern haben.

a) Elternarbeit
  • Jährlich führen wir zwei „Tage der offenen Tür“ durch, an denen sich alle interessierten Eltern nach einer Begrüßung im Haus umschauen und im Unterricht hospitieren können. Abschließend steht die Schulleitung für ein langes Gespräch zur Verfügung.

  • Innerhalb des Anmeldezeitraums gibt es einen Informationsabend für Eltern, an dem neben der Schulleitung auch LehrerInnen der beiden Klassenstufen (1/2/3 und 4/5/6) anwesend sind.

  • Am Anfang des Schuljahres führen wir einen Elternabend speziell für alle "neuen" Eltern durch.

  • Auf den regelmäßigen Elternversammlungen werden viele interessante Diskussionen geführt und wichtige Absprachen mit den Eltern getroffen.

  • Nach Absprache mit den Lehrerinnen und Lehrern können und sollen Eltern bei uns jederzeit im Unterricht hospitieren.
  • Elterngespräche finden regelmäßig statt. Zum Halbjahr werden sie allen Eltern gezielt angeboten.
  • Von den meisten Klassen werden mindestens  ein Mal jährlich sogenannte „Eltern-Kind-Nachmittage oder -Abende“ angeboten, wo in geselligem Rahmen auch kleine Darbietungen der Schülerinnen und Schüler stattfinden.
  • Mit den 4/5/6-Klassen gibt es zum Ende des Schuljahres immer eine Abschlussfeier.
  • Die jährlich stattfindenden Sonderveranstaltungen wie Schulfest, Sportfest und das Adventsbasteln der 1/2/3-Klassen sowie die Weihnachtsfeiern in den 4/5/6-Klassen finden immer mit großer Elternbeteiligung statt und wären ohne deren Hilfe nicht zu organisieren.

b) Elternmitarbeit
  • In dem seit 1992 existierenden Förderverein der Schule engagieren sich Eltern sehr eigenverantwortlich. Sie akquirieren  Spenden (Geld und Sachspenden), organisieren Veranstaltungen (z. B. Kuchenverkauf zugunsten des Fördervereins) und betreiben Öffentlichkeitsarbeit.

  • Eltern sind als Helfer bei besonderen Veranstaltungen wie z. B. Schulfesten, Sportfesten, dem Adventsbasteln und Vorführungen aktiv.

  • Sie beteiligen sich an der Pflege und Instandhaltung der "Vorbereiteten Umgebung".

  • Sie bereichern den Unterricht durch zusätzliche Angebote wie z. B. Vorstellungen ihres Berufsfeldes, Bastelangebote, Kochangebote o. ä. und ergänzen ihn durch Arbeitsgemeinschaften.

  • Sie unterstützen unsere Projektarbeit mit Material und oft auch mit Ideen.

  • Eltern arbeiten engagiert in den Gremien der Schule (Gesamtelternvertretung und Schulkonferenz) mit; darüber hinaus bei aktuellen Anlässen auch in anderen Arbeitsgruppen.

Wir befinden uns in unregelmäßigen Abständen immer wieder in der Diskussion mit den Eltern zu dem Thema, wie sinnvolle Elternmitarbeit außerdem aussehen kann.


Konkrete Erwartungen an Eltern:

Im Folgenden listen wir auf, welche konkreten Erwartungen wir an die Eltern in diesem Bezug auf die gemeinsame Erziehungsarbeit haben, die wir auf den oben erwähnten Elternversammlungen auch benennen. Die Eltern sollten ein besonderes Interesse an differenzierendem, altersgemischtem Unterricht haben, der Freiarbeit und die Durchführung von Projekten vorsieht. Sie sollten sich mit den Chancen, aber auch mit den besonderen Herausforderungen auseinandersetzen, die dieser Unterricht beinhaltet. Sie sollten dabei nicht nur den Lernerfolg des eigenen Kindes, sondern auch den der ganzen Gruppe im Blick behalten. (Individuell abgestimmte Lerninhalte bedeuten auch an unserer Schule nicht Privatunterricht.)
  • Die Eltern sollten ihr Kind aktiv durch die Grundschulzeit begleiten und regelmäßig das Gespräch mit ihm über die aktuellen Unterrichtsinhalte suchen. Sie sollten Interesse zeigen und den "Job" ihres Kindes ernst nehmen ohne dem Kind das Gefühl zu geben, es werde "verhört".

  • Die Eltern sollten Vertrauen sowohl in die Lernfähigkeit und das Verantwortungsgefühl der Kinder als auch in die Kompetenz und das Interesse der Lehrer und Lehrerinnen haben.

  • Die Eltern sollten den Stundenplan ihres Kindes genau kennen und es stets pünktlich zur Schule schicken, da ein gemeinsamer Unterrichtsanfang wichtig ist. Auch sollten sie ihrem Kind je nach Länge des Schultages ausreichend zu essen und trinken mitgeben. Sie sollten dabei auf die Ausgewogenheit der Nahrung achten, d. h. ihrem Kind nicht einfach nur Geld für Süßes, Cola usw. in die Hand drücken.

  • Um Verantwortungsgefühl für die eigene Arbeit und Selbstständigkeit zu entwickeln, ist die Mitarbeit der Eltern im häuslichen Bereich sehr gefordert. Grundschulkinder sind zu jung, um am Nachmittag noch alles im Kopf zu haben, an was sie denken sollten: Hausaufgaben, Benachrichtigungszettel abgeben, Fragen stellen usw.

  • Deshalb sollten die Eltern ihr Kind regelmäßig fragen, was am Nachmittag noch zu erledigen ist. Sie sollten sich einen Überblick über zu erledigende Hausaufgaben verschaffen und ihrem Kind dabei helfen, zu lernen und sich die Zeit dafür einzuteilen.

  • Die Eltern sollten sich auch nicht scheuen, in der Schultasche selbst nachzusehen. Sie sollten ihr Kind anhalten, die Schultasche aufzuräumen, die Hefter ordentlich zu führen, ein Mitteilungsheft immer dabei zu haben usw.

  • Die Eltern sollten schulische Veranstaltungen regelmäßig wahrnehmen, auch wenn es nicht ausschließlich um die Belange des eigenen Kindes bzw. der entsprechenden Klassenstufe geht. Unsere Schule lebt vom gegenseitigen Interesse aneinander.

  • Dazu gehören alle Elternversammlungen, aber auch die jahreszeitlichen Aktivitäten und Feste, wie das Adventsbasteln, das Sportfest, das Sommerfest usw. Die Eltern sollten versuchen, sich Zeit zu nehmen und aktive Mithilfe zu leisten, denn die Kinder spüren das Interesse der Eltern an „ihrer“ Schule, und das spiegelt sich im Leistungsverhalten wider.

  • Die Eltern sollten den Kontakt zu den Klassen- und TeamlehrerInnen ihres Kindes suchen, Beratungsgespräche wahrnehmen und sie als Interesse an der Entwicklung des Kindes begreifen. Die Ansprüche und Anforderungen sind in den einzelnen Klassenstufen unterschiedlich. Die Eltern sollten sich von den Lehrern und Lehrerinnen erklären lassen, wiesie ihrem Kind am besten helfen können, erfolgreich zu lernen.

  • Oft trägt es zum Gelingen des Unterrichts bei, wenn Eltern ihn mitgestalten. Besonders die Kinder in den unteren Klassen wissen das zu schätzen. Die Möglichkeiten sind in enger Absprache mit den Teamlehrern und -lehrerinnen vielfältig: Begleitung bei Ausflügen, Einbringen besonderer Kenntnisse und Fähigkeiten im Unterricht bei passenden Projektinhalten, Herstellen von Kontakten zu außerschulischen Organisationen, Durchführen von Vorlesestunden, aber auch Sachspenden usw.

  • Das Ziel unseres Unterrichts ist es, den Kindern selbstständiges Lernen beizubringen, die eigene Verantwortung zu betonen und gegenseitige Hilfe und Teamfähigkeit anzuleiten. Kinder und Eltern müssen jedoch auch den eigenen Wunsch haben, solch einen Unterricht anzunehmen, und begreifen, dass er hohe Anforderungen an die Kinder stellt. Die Eltern müssen wissen, dass dieser Unterricht kein Geheimrezept gegen Konzentrationsstörungen und Erziehungsprobleme ist.

  • Kinder, bei denen die Eltern immer wieder betonen, dass sie sehr viel „Druck“ und ständige Kontrolle brauchen, sind wahrscheinlich in einer anderen Schule mit einem anderen Unterrichtskonzept besser aufgehoben.

 
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