Clara-Grunwald-Grundschule
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Aktuell

Vortrag zum Thema digitale Medien und Kinder von Dr. Hajok

Der Elternabend zum Thema Kinder und Medien fand am 16.2.2017 statt und stieß auf reges Interesse. Als Download steht nun die PDF-Präsentation bereit. Herzlichen Dank an den Referenten Dr. Hajok :-)

Vortrag als PDF  Größe: 2,5 MB
Titel: Kinder und Medien
Tauchen unsere Kinder zu tief in die Welt digitaler Medien ein?


Vortrag von: Dr. Daniel Hajok / Kommunikations- und Medienwissenschaftler / Arbeitsgemeinschaft Kindheit, Jugend und neue Medien (AKJM) / www.akjm.de/akjm/teamansprechpartner/

ermöglicht durch: BITS 21 im fjs e. V.  www.bits21.de








Projekt in 456A und Schulcafe: Klimafreundliche Ernährung

Vergleich CO2-Werte und veganer Kochtag zum Probieren für Angebote im Schulcafé

Beitrag zum Wettbewerb BERLINER KLIMA SCHULEN

Unser Schulcafé wird von Kindern mit Hilfe von Erwachsenen betrieben als Lernort und ergänzende Verpflegung zum Hortessen.

Um Möglichkeiten klimafreundlicher Ernährung zu erarbeiten, beantragten wir  erfolgreich150 Euro Anschubfinanzierung bei BERLINER KLIMA SCHULEN (Vielen Dank dafür :-) für den Einkauf veganer Lebensmittel, um mit der 456A-Klasse mit Eltern einen veganen Kochtag zu machen. Die Speisen wurden von der 123a und 456A gegessen und bewertet, ob sie in den 2 Wochen Betrieb des Schulcafés zubereitet werden. Dabei geht es nicht um entweder/oder, sondern nur um teilweise veganen Ersatz für tierische Lebensmittel als Beitrag zum Klimaschutz.

Natürlich stehen wir als Schule für das gesamte Spektrum der Ernährung - auch für Produkte tierischer Herkunft, da sie gerade für Kinder wichtige Stoffe enthalten. Durch vegane Alternativen kann jedoch einfach und von jedem selbst die Klima-Bilanz verbessert werden, ohne das es hierbei um einen völligen Verzicht auf Lebensmittel tierischer Herkunft geht.

Bisherige Erarbeitung des Themas in der 456A-Klasse:


1. Klima-Frühstück von KATE e. V. als Einstieg: Zusammenhang von Ernährung und Klima


2. Workshop mit CO2-Online-Rechnern für Lebensstil und Nahrungsmittel
In 90-minütigen Workshop mit Referentin Frau Tharan vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen  berechneten Kinder zwei Themen:


2.1 die CO2-Entstehung durch eigenen Lebensstil
- mit dem  CO2-Rechner des Bundesumweltamtes: Transport, Ernährung und Wohnen (inkl. Strom und Heizung) mithilfe eines Arbeitsblatt von Frau Tharan an PCs in Teamarbeit

Das Arbeitsblatt zum CO2-Rechner der eigenen Klima-Bilanz des Bundesumweltamtes als PDF-Download


2.2 die CO2-Entstehung durch einzelne Lebensmittel im Vergleich
Als nächstes berechneten die Kinder mit dem Klima-Rechner zu Lebensmitteln von Unilever http://www.klimatarier.com/de/CO2_rechner die CO2-Bilanz zu beispielhaften Gerichten: 
-  veganes Gericht im Vergleich zu vegetarisch / fleischarm / fleischlastig
- Plakate entstanden für Schulcafé und Schul-Webseite

Die Referentin Frau Tharan erstellte in enger Abstimmung speziell für diesen Workshop das Arbeitsblatt und recherchierte intensiv die Glaubwürdigkeit und Datenlage verschiedener CO2-Rechner - ganz herzlichen Dank dafür :-)


3. Veganer Kochtag mit zwei Eltern

- Die Eltern Barbara Benz und Patrick Vater organiserten und machten das Koch-Event - herzlichen Dank dafür :-)
- verschiedene Frühstücke, Mittagessen und Nachtische

- auch 123a probierte verschiedene Speisen

4. Abstimmung in Gesamtkonferenz am 22.5.2017 über Kriterien beim Einkauf für Schulcafé 
- größter Anteil der Lebensmittel wird von LehrerInnen eingekauft
- wird ergänzt durch Elternspenden in Form meist schon zubereiteter Speisen

Abstimmungsergebnisse:
- möglichst nur bio aus Umwelt-, Tierschutz- und Gesundheitsschutz-Gründen
- Ausnahme: Schnittkäse aus Kostengründen (die Preise im Schulcafé sind sehr niedrig und zielen nicht auf Gewinn)
- kein Fleisch aus Umwelt-, Tierschutz- und religiösen Gründen (Halal bisher i. d. R. nicht bio)

für Lebensmittel von Eltern Beschluss:
- Das sind keine Ausschlusskriterien, um Engagement nicht zu bremsen und keinen auszuschließen.


Ausblick: Fortführung des Projektes „Klimabewusste Ernährung“

5. Vegane und vegetarische Angebote im Schulcafé vom 12.-23.6.2017

-    turnusmäßiger Betrieb des  Schulcafés durch 456A und 123a
-    Kinder werden die veganen Speisen auswählen und zubereiten
-    Ausstellung der Plakate im Schulcafé (Fotos, da die Originale beim Wettbewerb sind)
-    Kennzeichnung veganer und vegetarischer Speisen

6. Meinungsumfrage durch Kinder
-  in allen Klassen, ob vegane Speisen immer angeboten werden sollen neben vegetarischen
-    ähnliche Meinungsumfrage bereits zum Thema „zuckerfreie Woche im Schulcafé“ von 
123a-Klasse durchgeführt, Ergebnisse als Diagramme (von den Kindern erstellt) im 
Schulcafé ausgestellt
-    bei mehrheitliche Akzeptanz durch die Kinder Fortführung des Projektes „Klimabewusste 
Ernährung“ im Schulcafé im neuen Schuljahr




HINTERGRUND-INFOS

Info zu rein veganer Ernährung von Kindern
- wurde an alle Kinder und Eltern in 456A vermitelt

Laut der Deutsche Gesellschaft für Ernährung  (DGE) ist eine vollständig vegane Ernährung von Kindern zwar möglich, bedarf aber einer gewissenhaften Planung und Verwendung von Nahrungsmittel-Ergänzungen sowie regelmäßiger ärztlicher Überprüfung kritischer Nährstoffe, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Quelle:
Position der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.: Vegane Ernährung, 4/ 2016
www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/dge-position/vegane-ernaehrung/






Folgend zwei Artikel zum Fleischkonsum in Deutschland
Sie wurden in der Klasse besprochen und mit eigenen Erfahrungen verglichen. Dabei stellte sich raus, dass die Jungen in der Klasse deutlich mehr Fleisch als die Mädchen essen:


Artikel beim NDR: Ratgeber Verbraucher |  02.06.2015
Fleisch kommt bei vielen täglich auf den Tisch
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Fleischkonsum-in-Deutschland,fleisch348.html
von Valerie Kaiser | Ausschnitt:

Kaum ein Lebensmittel ist so beliebt und zugleich so umstritten wie Fleisch. Rund 60 Kilo-gramm essen die Deutschen durchschnittlich pro Jahr und die Fleischproduktion in Deutsch-land hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Laut Statistischem Bundesamt wurde im Jahr 2014 ein neuer Höchststand erzielt.

85 Prozent der Bevölkerung essen täglich Fleisch

Zwar versucht rund die Hälfte der Deutschen, den individuellen Fleischkonsum zu reduzie-ren und auch die Zahl der Vegetarier nimmt stetig zu, doch bei 85 Prozent der Bevölkerung in Deutschland kommen Fleisch und Wurst fast täglich auf den Tisch.

Männer essen doppelt so viel Fleisch wie Frauen
Vor allem Männer langen beim Fleisch kräftig zu. Während Frauen im Schnitt 600 Gramm pro Woche verzehren, essen Männer fast doppelt so viel, nämlich 1.092 Gramm. Damit lie-gen Männer deutlich über der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Menge von 600 Gramm pro Woche.

Fleisch in Maßen
Gesundheitlich spricht nichts gegen den Fleischgenuss. Fleisch gilt als ein wichtiger Eiweiß-lieferant, denn das tierische Eiweiß ist dem menschlichen am ähnlichsten und kann vom Körper gut in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden.  Entscheidend sind ein bewusster Umgang mit Fleisch und ein Verzehr in Maßen.


Artikel in der Zeitung „Welt“: veröffentlicht am 09.01.2014
Fleischatlas 2014
https://www.welt.de/politik/deutschland/article123700329/Deutsche-schlachten-pro-Jahr-750-Millionen-Tiere.html
von Von Claudia Ehrenstein | Ausschnitt:

Angesichts der Folgen des wachsenden Fleischkonsums forderte Barbara Unmüßig, Mit-glied im Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, weltweit eine „Trendumkehr in der Agrarpolitik“. Bäuerliche Betriebe müssten gestärkt und die Tierhaltung in kleineren Einheiten gefördert werden. Es gehe darum, Fleisch in Maßen zu konsumieren.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfehle 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche. Das wären 15 bis 30 Kilogramm im Jahr und damit etwa halb so viel wie heute: 60 Kilogramm.

„Wir müssen zurück zum Sonntagsbraten“, sagt Unmüßig. Wenn die deutschen Verbraucher weniger Fleisch essen würden, wäre der Umstieg auf eine artgerechtere Haltung der Tiere problemlos möglich. Kein Fleisch wäre aber auch nicht schlecht, sagte Unmüßig.






 
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